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Öffnungszeiten

Montag-Freitag 09.00 - 17.00 Uhr
Samstag 09.00 - 17.00 Uhr
Sonntag 09.00 - 17.00 Uhr

Kontakt

Westfälische Salzwelten

Tel. 02921-94334-35

info@westfaelische-salzwelten.de

 

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Öffentliche Führungen

Jeden Samstag:

14.30 Uhr - Sassendorfer Salzspuren (4 Euro/ erm. 2 Euro),  Geführten Ortsrundgang entlang der Salzspuren zu den Sehenswürdigkeiten der Sassendorfer Salzgeschichte (2,2 km, ca. 90 Minuten)

 

Jeden Sonntag:

11:00 Uhr - "Salz, Sole und Moor - Überblicksführung in den Westfälischen Salzwelten"

14:00 Uhr - thematische Sonderführung in den Westfälischen Salzwelten mit wechselndem Inhalt



Jungbrunnen Sole - 200 Jahre Baden in Westfalen

 

Das Solethermalbad ist 40 Jahre alt, das Baden in Bad Sassendorf 200: Das muss gefeiert werden!

 

Im Frühjahr 1817 verzeichneten Dokumente und Briefe die ersten zaghaften Versuche, ein regelmäßiges Baden in Sole in Bad Sassendorf zu etablieren. Bis dahin war die Sole vorwiegend zur Salzgewinnung gesotten worden - doch der Siegeszug des Bade- und Kurwesens im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts ließ sich davon nicht aufhalten. Nach Kinderheilanstalten und großer Klinikinfrastruktur entstand dann 1976 das Solethermalbad in Bad Sassendorf - der bisherige Höhepunkt westfälischer Badekultur! Einen Blick auf diese Badewelt werfen die Westfälischen Salzwelten ab dem 13.04.2017 - dann heißt es Vorhang auf für "Jungbrunnen Sole". Bis dahin wird aber nur soviel verraten: Es wird neue Medien zum ausprobieren, Modelle zum Ansehen und Objekte zu bestaunen geben - alles mit einer gehörigen Prise Salz respektive Spaß garniert!

Ausstellung über Albert Otto in den Westfälischen Salzwelten

 

Sonderausstellung zu Albert Otto bis zum 16.3.2017 verlängert!

 

Am 23.11.2016 eröffneten die Westfälischen Salzwelten ihre neue Winterausstellung - die Sonderschau zeigt Werke des in Bad Sassendorf tätig gewesenen Künstlers Albert Otto: seine "Sassendorfer Landschaften"

Bürgermeister Malte Dahlhoff eröffnete gemeinsam mit Museumsleiter Dr. Oliver Schmidt am 23.11.2016 die Sonderausstellung der Westfälischen Salzwelten "Albert Otto. 'Sassendorfer Landschaften'" und würdigte die Werke, die die Gemeinde Bad Sassendorf als Nachlass des Künstlers 1975 übernommen hatte, als ein bedeutendes Stück Sassendorfer Heimat und Geschichte, da die Gemälde in ihren Landschaften und Darstellungen, Erinnerungen, ja selbst sinnliche Wahrnehmungen bis hin zu Gerüchen zum Leben erweckten. "Daher", so Bürgermeister Dahlhoff, "passt auch diese Ausstellung besonders gut in die Westfälischen Salzwelten, die ja ganz besonders die sinnliche Wahrnehmbarkeit der Ausstellung in den Mittelpunkt stellen." Dem konnte Museumsleiter Dr. Schmidt nur beipflichten: "Die Sassendorfer Landschaften zeigen, wie die Salzwelten beide Welten vereinen - das traditionell Heimatverbundene und das Kreativ-Neue. Albert Otto gibt uns mit seiner Vielseitigkeit die Möglichkeit, eine klassische Gemäldeausstellung mit der modernen Museumsgestaltung der Salzwelten zu vereinen."

Die Ausstellung, die als klassische Kunstausstellung gehängt ist und für alle Museumsgänger etwas zu bieten weiß, richtet sich als besonderer Schatz an Alt-Sassendorfer und Bewohner des Kreises Soest, die sich in den Bildern verlieren, nach Erinnerungen und Erinnerungsorten forschen, davon erzählen oder einfach nur rätseln können, wann die Gemälde wo entstanden sind, oder was sie zeigen. "Das halte ich auch für einen besonderen Reiz dieser Sonderausstellung", so Dr. Schmidt, "denn die Menschen können hier schnell ins Erzählen geraten, da die Bilder zum Gespräch und gemeinsamen Ergründen der Darstellung einladen."

Der ehemalige Bad Sassendorfer, jetzt Soester, Pastor Christian Casdorff begleitete die feierliche Eröffnung auf dem E-Piano und mit dem Kennerblick des Albert Otto-Verehrers, indem er Anekdoten aus Leben und Werk des Künstlers vortrug. Auch Casdorff entdeckte in dieser Ausstellung neue, ihm bisher unbekannte Seiten des Künstlers und natürlich seine neue Kirche, St. Petri in Soest.

 

Die Ausstellung wird bis zum 28.2.2017 in den Westfälischen Salzwelten in Bad Sassendorf zu sehen sein. Eintritt und Führungen zu den üblichen Museumskonditionen.

 

 

Der Künstler Albert Otto

 

Albert Otto kam am 6. Juli 1885 in Oberbrechen bei Limburg im Taunus zur Welt. Nach der Lehre bei einem Kirchenmaler in Wiesbaden studierte er an der Kunstakademie in Düsseldorf. Als im Zweiten Weltkrieg ein Bombentreffer sein Düsseldorfer Atelier zerstörte, zog es Albert Otto mit seiner Familie nach Bad Sassendorf, da die Landschaft der Soester Börde sein malerisches Interesse geweckt hatte.

Auf dem Speicher der Witwe Schürmann in Lohne entstand sein Atelier. Die Bad Sassendorfer Phase gilt als der Höhepunkt im Werk des Künstlers Albert Otto. 1975 verstarb er hier – seine Werke gingen in die Obhut der Gemeinde Bad Sassendorf.

Sein künstlerisches Schaffen begann er als Kopist alter Meister, deren Werke er auf Reisen durch Deutschland, Belgien, Frankreich und Italien studierte. In dieser Phase entstand auch der Werkbereich seiner Gouachen – insbesondere ist ein umfangreiches Konvolut seiner italienischen Phase zu Beginn des Ersten Weltkriegs auf uns gekommen.

Die im und nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen, werkprägenden Landschaftsmalereien aus der Soester Börde werden unterdessen begleitet von Vorskizzen und Zeichnungen mit Bleistift, die in der Zusammenschau der Werke einen vertieften Einblick in Technik und Schaffensprozess des Künstlers Albert Otto gewähren.

 

Sassendorfer Landschaften – Albert Otto als Landschaftsmaler

 

Die Landschaften der Soester Börde entdeckte Albert Otto im Zweiten Weltkrieg: Als sein Atelier in Düsseldorf einen Bombentreffer erhalten hatte und viele seiner Arbeiten zerstört worden waren, zeigte ihm ein Kommilitone aus Bad Sassendorf die Kulturlandschaft am Hellweg.

Die in den folgenden Jahren entstandenen Werke gelten als das Hauptwerk des Malers. Über Jahrzehnte hinweg beobachtete er die jahreszeitlichen Erscheinungen von Land und Natur und erprobte an seinen Vorlagen eine Vielzahl künstlerischer Ausdrucksformen. Skizzen, Bleistiftzeichnungen, impressionistisch beeinflusste, mithin abstrakte Gemälde stellen sich in eine Reihe mit klassischer Landschaftsmalerei.

Die Motivauswahl zeigt reine Landschaften zum Teil in der Folge der Jahreszeiten und das menschliche Wirken in der Natur – immer wieder und unter wechselnden Bedingungen erstellte Motive zeigen die infrastrukturelle Durchdringung der Landschaft durch menschliche Bauwerke: Brücken schlagen Wege, verbinden Felder, bestimmen Wasserläufe, führen in die stillen Orte.

Gebäude in der Natur stehen dem Gegenüber – oft sind es alte, westfälische Bauernhäuser, oft aber auch die alten Kirchen der Sassendorfer Ortsteile, die aus der sonst flachen oder leeren Landschaft herausragen.

Die Werkschau zeigt Einblicke in die Vielseitigkeit des Künstlers Albert Otto in seinen Techniken ebenso wie im Zugang zu seinen Motiven.

Öffnungszeiten: täglich 9 bis 17 Uhr, Eintrittskarten unter 0 29 21 / 94 334 35 oder info@westfaelische-salzwelten.de

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Montag-Freitag 09.00 - 17.00 Uhr
Samstag 09.00 - 17.00 Uhr
Sonntag 09.00 - 17.00 Uhr

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14.30 Uhr - Sassendorfer Salzspuren (4 Euro/ erm. 2 Euro),  Geführten Ortsrundgang entlang der Salzspuren zu den Sehenswürdigkeiten der Sassendorfer Salzgeschichte (2,2 km, ca. 90 Minuten)

 

Jeden Sonntag:

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