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Westfälische Salzwelten

Tel. 02921-94334-35

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Jeden Samstag:

14.30 Uhr - Sassendorfer Salzspuren (4 Euro/ erm. 2 Euro),  Geführten Ortsrundgang entlang der Salzspuren zu den Sehenswürdigkeiten der Sassendorfer Salzgeschichte (2,2 km, ca. 90 Minuten)

 

Jeden Sonntag:

11:00 Uhr - "Salz, Sole und Moor - Überblicksführung in den Westfälischen Salzwelten"

14:00 Uhr - thematische Sonderführung in den Westfälischen Salzwelten mit wechselndem Inhalt



Gradierwerk im Kurpark

(1960/2018 wieder aufgebaut), Freiluftinhalatorium

 

Im Jahre 1612 verpachteten sämtliche Sälzer die damals bestehenden sieben Salzhäuser an die Brüder und Vettern Johann, Ludolf, Andreas und Winold von Büren auf 30 Jahre. Die neuen Pächter, die aus einer Patrizierfamilie aus Unna stammten, brachten technische Optimierungen und Unternehmerkenntnisse mit nach Sassendorf.

Eine wichtige Veränderung war der Bau von Gradierwerken. Hierbei handelt es sich um ein hohes Holzgerüst auf welches Stroh geschichtet wurde. Die Sole wird nach oben gepumpt und tropft am Stroh herunter. Dadurch wird die Sole auf einem natürlichem Wege gereinigt und hat den positiven Effekt, dass sich durch die Verdunstung der Salzanteil im Wasser verdichtet.

Für die gewerbsmäßige Herstellung von Salz war eine größtmögliche Fläche zur Konzentrierung von Salzwasser von Nöten, jedoch wurde dies durch den Ausbau Sassendorfs als Kurort immer weiter verringert. Die Entscheidung zu r Gründung eines Kurorts zog die Umgestaltung des Gradierwerkes von der industriellen Nutzung hin zu einer Inhalationseinrichtung mit heilender Wirkung bei Atemwegsbeschwerden nach sich.

Das hier stehende Gradierwerk dient lediglich als Freiluftinhalatorium. Ursprünglich betrieb die Saline Bad Sassendorf vier Gradierwerke, aber durch Renovierungs- und Erweiterungsmaßnahmen zum Kurort gingen die Originale verloren.

Die vier Originale standen auf der Hepper Höhe, zwischen Bahnstrecke und vor dem „Haus Harpe“ (Abbruch 1945) sowie zwischen dem Bahndamm und dem Lütgenweg (Abbruch 1960). Das Gradierweg auf der Hepper Höhe stürzte 1927 ein, wurde dann aber 1935/36 neu aufgebaut und schließlich 1960/61 bei Bohrungen (400m tiefe Bohrung für den Gewinn kohlensäurehaltiger Sole) endgültig abgerissen. Um die Tradition der Gradierwerke in Sassendorf zu erhalten und um das Kurangebot zu erweitern, wurde 1960 der hier zu sehende Neubau errichtet.

In 2018 wird das Gradierwerk abgerissen und vollkommen neu wieder aufgebaut. Das neue Gradierwerk wird über einen Wandelgang über zwei Ebenen und eine Sonnenterasse verfügen (erreichbar über einen Aufzug). Außerdem wird im Bereich der SoleTherme einmalig in Deutschland eine Sauna und ein Ruheraum im Gradierwerk entstehen.

Postkarte zum Sassendorfer Gradierwerk:

Kurgäste erholen sich am Gradierwerk:

 

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