ZukunftsWERTE Wasserorte - Hellertalaue

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ZukunftsWERTE Wasserorte - Hellertalaue

57290 Neunkirchen

ZukunftsWERTE Wasserorte – naturnahes Freizeit- und Aktivangebot

Das Wasser ist prägend für die LEADER-Region 3-Ländereck, bestehend aus den drei Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf. Hier fließen über 200 Kilometer Gewässer von kleinen Quellbächen bis zu den großen Gewässern Heller, Weiß und Dill. Zum einen ist das Wasser ein wichtiger Bestandteil der Industriegeschichte, zum anderen bieten die Gewässer zahlreichen Tier- und Pflanzenarten wertvollen Lebensraum. Den Wert der natürlichen Fließgewässer ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen und erlebbar zu machen, das ist die Idee hinter den so genannten „ZukunftsWERTEN Wasserorten“.

Die ZukunftsWERTEN Wasserorte erstrecken sich über insgesamt 10 ausgewählte Standorte auf dem Gebiet der drei Gemeinden. An diesen Orten wird mit Wort und Bild über den Lebensraum Fließgewässer, die Kraft des Wassers und die Nutzung durch den Menschen informiert. Informationsstelen, an einigen Standorten ergänzt durch Sitzgelegenheiten, laden dort zum Lernen und Verweilen ein – ein lohnenswertes, naturnahes Freizeit- und Aktivangebot im Südsiegerland. Je drei ZukunftsWERTE Wasserorte befinden sich in den Kommunen Burbach und Neunkirchen, vier weitere im Gemeindegebiet Wilnsdorf. Alle Stationen sind zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar.  

Die ZukunftsWERTEN Wasserorte wurden als LEADER-Projekt zu 65 % aus Mitteln der Europäischen Union, unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen, gefördert. LEADER – das ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Das Programm ist Teil des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER).

Die Talaue zwischen Wiederstein und Zeppenfeld wurde früher intensiv landwirtschaftlich genutzt. Steile, mit Steinen befestigte Ufer garantierten zwar die Befestigung der Nutzflächen, verhinderten somit aber auch die Ausbreitung des Flusses. Ein schnellerer Wasserlauf und die Begünstigung von Hochwasser in den flussabwärts liegenden Orten wurde dadurch verschärft.

Renaturierungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der natürlichen Auenlandschaft folgten in den 10er Jahren. Heute steht der Heller viel freier Raum zur Entwicklung zur Verfügung. Bei Überflutungen speichert die Aue viel Wasser und fügt es – gereinigt – dem Fluss später wieder zu: Ein natürlicher Beitrag zum Hoch- und Grundwasserschutz.