Ein Koffer voll Heimweh - Alltag in der Kinderkur

Neue Sonderausstellung vom 19. Juli 2026 bis 22. November 2026

Vernissage 18. Juli 2026

In fremde Hände (Kinderkuren)

Die Westfälischen Salzwelten laden herzlich zur Eröffnung der Sonderausstellung „Ein Koffer voll Heimweh – Kinderkuren in Bad Sassendorf“ ein.

Samstag, 18. Juli, 16:00 Uhr

Die Ausstellung widmet sich der Geschichte der Kinderkuren in Bad Sassendorf und beleuchtet die Erfahrungen ehemaliger Verschickungskinder. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Studierenden des Historischen Seminars der Universität Münster sowie dem Verein zur Aufarbeitung von Kinderverschickungen NRW entwickelt.

Ergänzt wird die Ausstellung durch das fotografische Erinnerungsprojekt „In fremde Hände – Kinderverschickungen sichtbar machen“, das der Verein Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW gemeinsam mit dem Dokumentarfotografen Max Brugger realisiert. Es entstanden Fotografien, die die Erinnerungen der Betroffenen lebendig machen.

 

Wir freuen uns, Sie zur Vernissage begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen die Ausstellung zu eröffnen.

 

Für eine bessere Planung bitten wir um Rückmeldung per E-Mail (info@salzwelten.de) oder telefonisch unter 02921 94334 35 bis zum 16. Juli 2026.

Ab 19. Juli bis 22. November 2026 

„Ein Koffer voll Heimweh – Alltag in der Kinderkur“ – Neue Sonderausstellung in den Westfälischen Salzwelten: 

Ein Koffer voller Heimweh (Bild im Text)

Seit 2021 können Besuchende bereits das fiktive achtjährige Kurkind Petra auf einer digitalen Tour durch ihren Alltag begleiten.

2026 folgt nun eine Themenausstellung, die die Kooperation der Westfälischen Salzwelten mit dem historischen Seminar der Universität Münster weiterführt. Die Ausstellung zeigt, wie der Kurort aufgrund seiner Nähe zum Ruhrgebiet schon früh zu einem Zentrum für Kindererholungsheime wurde – ein Ort, der Arbeiterkindern frische Luft, eine kräftigende Ernährung und Abstand vom harten Leben in den Industriekernen bieten sollte.

Anhand von Alltagsobjekten, Dokumenten und persönlichen Geschichten wird sichtbar, wie ein Kinderkuraufenthalt zwischen Erholung, guten und schlechten Erfahrungen schwankte. Vor allem strenge Regeln, Heimweh und erzieherischer Druck, sich anzupassen, prägten den Alltag vieler junger Kurkinder. So entsteht ein vielschichtiges Bild einer historischen Praxis, die Fürsorge und Belastung zugleich bedeutete. 

Ergänzend zeigt die Ausstellung Arbeiten des Fotografen Max Brugger. Brugger setzt sich in seinen Arbeiten mit den individuellen Geschichten der Betroffenen auseinander. Seine Porträts verknüpfen das Vergangene mit der Gegenwart. Emotional und individuell.

In Kooperation mit: 

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