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Rezepte reich an Salz

Leicht und einfach nachzukochen

Prickelndes Brausepulver

Einfach & schnell Selbermachen

Ihr braucht:
- 5 TL Zitronensäure (wichtig: mit Kenn-Nr. E330 für die Lebensmitteltauglichkeit)
- 2 EL Natron
- 6 EL Puderzucker
- 3 EL Wackelpuddingpulver (Farbe & Geschmack nach Belieben)
- kleine Schraubgläser

So geht´s:
- Gebt alle Zutaten in eine Schüssel und mischt alles gründlich durch.
- Füllt die Brause nun in eure kleinen Gläser, verschließt sie und schüttelt noch einmal kräftig.
- Damit sich euer Brausepulver lange hält, lagert es trocken.

Tipp: Lasst euer Brausepulver nach der Herstellung am besten einen Tag stehen, dann funktioniert es besser!

Verwendung:
1. Ihr könnt das Brausepulver mit einem kleinen Teelöffel in euren Mund geben. Dort zergeht die prickelnde Mischung auf eurer Zunge.
2. Oder ihr gebt die Brause in ein Glas Wasser. Dort beginnt die chemische Reaktion: es reagiert die Zitronensäure mit dem Natron, wodurch Kohlenstoffdioxid entsteht. Das Wasser fängt also an zu blubbern. Dies verursacht auch das Prickeln auf eurer Zunge. Natürlich könnt ihr das Brausewasser anschließend trinken.

!Achtung!:
Obwohl lebensmitteltaugliche Zitronensäure verwendet wird, ist Vorsicht bei diesem Rezept oberstes Gebot, denn es handelt sich um eine Säure. Aus diesem Grund den Versuch am besten nur im Beisein der Eltern durchführen.

Salzige Würzpaste

Eine selbstgemachte Alternative zur Instant-Gemüsebrühe

Ihr braucht:
- 1 kg (Wurzel)Gemüse, z.B. Karotten, Knollensellerie, Pastinaken, Petersilienwurzel, Steckrübe, Lauch oder Zwiebeln
- 200-500 g Salz (je nach Geschmack)
- mehrere Schraubgläser

So geht´s:
- Das Gemüse waschen und abtrocknen.
- Schält die Gemüsesorten, bei denen es notwendig ist, und zerkleinert alles grob.
- Gebt nun das Gemüse in eine Küchenmaschine und zerkleinert alles zu einer feinen Paste. Alternativ könnt ihr auch einen Pürierstab oder einen Multizerkleinerer nutzen.
- Wenn die Paste fein genug ist, rührt die nach eurem Geschmack passende Menge Salz sehr gründlich unter, damit alles gut vermengt ist.
- Nun braucht ihr die Paste nur noch in ausgekochte Schraubgläser füllen und fest andrücken.
- Lagert die Gläser im Kühlschrank, dann hält sich die Paste bis zu einem Jahr, und entnehmt sie am besten immer mit einem sauberen, unbenutzten Löffel oder Messer.

Verwendung:
Ein gehäufter Teelöffel eurer selbstgemachten Würzpaste ersetzt einen gekauften Brühwürfel. Wenn ihr 500 ml heißes Wasser darauf gießt, erhaltet ihr eine leckere, schnell zubereitete Gemüsebouillon.
Sie eignet sich auch super als universelles Würzmittel für Suppen, Currys, Pürees, Dips und vieles mehr. Aber Vorsicht, da die Paste sehr salzig ist, nur sparsam nachwürzen.

Oliven wässern

Frische Oliven sind aufgrund ihrer Bitterstoffe zunächst ungenießbar, diese müssen in einem ersten Schritt ausgespült werden.

Ihr braucht:
- 500 g Oliven
- ein großes Glas

- Oliven waschen und abtropfen lassen.
- Die Früchte nun mit einem Küchenmesser an den schmalen Enden kreuzförmig einritzen.
- Alles in ein Glas geben und dies mit Wasser auffüllen, bis alle Oliven bedeckt sind.
- Die Wässerung beträgt circa vier Wochen. Das Wasser möglichst alle drei bis vier Tage wechseln, um die Bitterstoffe gut auszuschwemmen.

Oliven salzen

Für die Haltbarkeit werden die gewässerten Früchte anschließend in eine Salzlake gelegt.

Ihr braucht:
- 80 g Salz
- Wasser

Mit 80 g Meersalz und einem Liter Wasser eine starke Salzlake anrühren und Oliven hineingeben. Eventuell mit einem Teller beschweren und eine Woche ziehen lassen.

Oliven marinieren

Ihr braucht für die Kräuter-Knoblauch-Marinade:
- 2 Chilis
- Thymian & Rosmarin (getrocknet oder frisch)
- 2 Lorbeerblätter
- 2 Knoblauchzehen
- Olivenöl (nach Bedarf)

- Chili fein würfeln, frischen Thymian und Rosmarin haken oder je einen Esslöffel getrocknete Kräuter zugeben und Zehen durch Knoblauchpresse drücken. Alles mit den Lorbeerblättern und Olivenöl vermengen.
- Über die Oliven geben und für mindestens sechs Stunden marinieren.

Selbst eingelegte Oliven sind vier bis fünf Monate haltbar, wenn alle Früchte mit Öl bedeckt sind. Sonst können sie anfangen zu schimmeln.

Tipp: Vor dem Servieren gewürfelten Schafskäse untermischen.

Eingelegte Oliven sind übrigens ein echter Allarounder: ob pur als Snack zwischendurch, als Teil einer Tapasplatte, als Beilage zu Fisch und Fleisch und als passende Würze in einem Auflauf.
 

Marokkanische Salzzitronen

 Ihr braucht:
- ein großes Glas
- 7 Bio-Zitronen
- 80 g grobes Meersalz

So geht´s:
- Sechs Zitronen abwaschen und den Stielansatz entfernen. Zitronen über Kreuz tief einschneiden, jedoch nicht ganz durchschneiden.
- Grobes Meersalz in die Einschnitte geben und in das Glas legen (vorher durch Auskochen sterilisieren, so halten die Zitronen länger).
- Die übrige Zitrone auspressen und den Saft, gemischt mit dem restlichen Salz, über die Zitronen gießen. Mit kochendem Wasser auffüllen, bis die Zitronen bedeckt sind, und das Glas verschließen.
- Nach drei Wochen sind die Zitronen gut durchgezogen und die Schalen geben jedem Fisch-, Fleisch- und Gemüsegericht eine fruchtig-herbe Note. Die Flüssigkeit der eingelegten Salzzitronen kann in Salatsauce und Dips gegeben werden. Salzzitronen halten auch geöffnet mehrere Wochen.